• Seniorengerechte Wohnanlage Harkortstraße
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Seniorengerechte Wohnanlage Harkortstraße

WF 2.333m²

Dortmund

2017

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Neubau einer barrierefreien Wohnanlage (36 WE) in Dortmund Hombruch
Deutsche Annington / Vonovia
Bruttorauminhalt (BRI): 12.462 m³
Bruttogeschossfläche (GF): 4.260 m²
Nutzfläche (NF): 2.489 m²
Wohnfläche (WF): 2.333 m²
Baukosten (KG 100-700): ca. 5,1 Mio. €

1. Der Städtebau
Der geplante Neubau für Seniorenwohnungen an der Harkortstraße in Dortmund-Hombruch befindet sich im Innenhofbereich einer Siedlung aus den 1930 er Jahren, die durch eine ortstypische, homogene, traufständige, zweigeschossige Satteldachbebauung gekennzeichnet ist.Aufgrund der Nähe zum Ortskern bietet dieser Standort eine optimale Nahversorgung und eignet sich in besonderer Art und Weise für seniorengerechten Wohnungsbau.
Der großflächige Innenhof wird z.Z. durch Mietergärten von unterschiedlichem Pflegezustand und hausnahen Gemeinschaftsflächen charakterisiert. Für die vorhandene Wohnbebauung ist eine Aufwertung der Wohnqualität durch hausnahe Mietergärten und angebaute Balkone vorgesehen.
Das Neubauensembel, bestehend aus zwei Hauptbaukörpern zentralen Erschließungskern als Bindeglied, orientiert sich an der Ausrichtung und Kubatur der umgebenen Bestandsgebäude und bildet gemeinsam mit diesen neue gefasste städtebauliche Räume mit großer Aufenthaltsqualität.

2. Das Gebäude
Das Seniorenwohngebäude wird von der Harkortstraße verkehrstechnisch erschlossen. Der zweigeschossige Gebäudekörper 1 wird unter Ausnutzung der vorhandenen Geländeabsenkung unterparkt und erhält ein Staffelgeschoss. Auch der dreigeschossige Gebäudekörper 2 orientiert sich an der Traufhöhe der vorhandenen Randbebauung.
Der zentrale Aufzugs- und Treppenhauskern dient der vertikalen, barrierefreien Erschließung aller Wohnungen und Funktionsbereiche. Großzügige, aufgeweitete, kommunikative Terrassenflächen fungieren gleichzeitig als horizontale Erschließungsflächen. Die Gebäudekonfiguration stellt eine konstruktiv, wirtschaftlich und funktional optimierte Lösung dar.
Vertikale Fassadenelemente, die geschossweise gegeneinander alternieren, gliedern die Fassade, gegenüber den zurückliegenden, farblich abgesetzten horizontalen, subtraktiven Gebäudeeinschnitten.
Die gegeneinander verschwenkten Gebäudekörper stehen in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander und bilden gemeinsam mit der vorhandenen Bebauung und einem zentralen Quartiersplatz ein neues kommunikatives Zentrum mit Bezug zum Ortskern.

3. Die Grundrisse
Es sind 36 ein- und zweieinhalb- Zimmerwohnungen vorgesehen, die barrierefrei zu erschließen und seniorengerecht geplant sind (demographischer Wandel) und im Regelfall eine Größe von 30-99 m².
Die Wohnungen erhalten, neben den Aufenthaltszonen innerhalb der Erschließungsflächen, zusätzlich einen internen Balkon, so dass Bedürfnisse nach Kommunikation, aber auch nach Rückzugmöglichkeiten erfüllt werden können.
Die Grundrisse sind aufgrund der Schottenbauweise über 7,50 m optimal zur Unterparkung geeignet und variabel aufzuteilen.
Die Unterparkung des zweigeschossigen Baukörpers bietet 18 überdachte Stellplätze (14 freie Stellplätze und 1 behindertengerechten Stellplatz) und 36 Mieterkeller. Sämtliche Gebäudebereiche sind wettergeschützt zu erreichen.